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Risse

Bei den durch uns durchgeführten Inspektionen an Rotoren kristallisierten sich in der Vergangenheit eindeutig neuraligische Stellen in Bezug auf Rissbildung und Risstyp heraus:

  Flügelhinterkante: Längsrisse, Querrisse und Montageschäden (Quetschungen)
  Flügelnase: Längsrisse
  Flügelschaft: Querrisse

 

Erosion

Durch Regentropfen und Hagelkörner kommt es an der Vorderkante der Rotorblätter zu erhöten Beanspruchengen die zu starkem Verschleiss und Beschädigungen führen können. Dabei kann ein typischer Schadensverlauf wie folgt beschrieben werden: Ausgehend von Microrissen dringt Wasser in das Laminat ein, was zu einer Erweichung des Laminates führt.

 

Blitzschäden

Der am stärksten von Blitzschlag betroffen Anlagenteil sind die Blattspitzen. Von hier ausgehend müssen die Blitzschutzsysteme Ströme von einigen 1000 A ohne Schädigung ableiten können. Versagt das Blitzschutzsystem kann die auftreffende Energie lokal Temperaturen weit über 1000°C erzeugen. Dies führt zu einer schlagartigen Dampfentwicklung der in die Laminate eingedrungene Feuchtigkeit und zur Explosion des Flügels. In der Folge kann es dadurch zum Verlust des Flügels und ggf der gesamten Anlage kommen.


Blitzeinschlag in Rezeptor

Ungesteuerter Blitzeinschlag [1]

Zerstötres Tip durch Blitzeinschlag [2]

Blattbruch

[1] ....
[2] .... cp.max rotortechnik

Strukturelle Integrität - Delamination

Klebenähte

 

Publikationen und weitere interessante Links zum Thema Rotorblattschäden von Windenergieanlagen

Zeitschrift "Erneuerbare Energie" Februar 2000;
Dr. Reinhold Jonas, TÜV Nord

Rotorblätter von Windenergieanlagen
HMS Technologie GmbH Grundsätze zur Rotorblattkontrolle: Prüfmethoden und Form der Dokumentation

Dr.-Ing. Wolfgang Holstein
HMS Technologie GmbH

Foliensammlung zur 4. Veranstaltung der “Qualitäts-Initiative Rotorblatt”
DI Veltrup Neil Technische Überprüfung und
Begutachtung von Windenergieanlagen (Stand 2000)